Monday, March 17, 2008

Die Ranch brennt!



Wer jetzt vielleicht erschrocken ist, den kann ich beruhigen. Denn es handelte sich um eine gut geplante, vom Staat genehmigte "Verbrennung". So kann dann bald alles wieder gut wachsen.

Erst wird um das Grundstueck herum eine Brennlinie gebildet (in einer duennen Linie wird am Zaun zum Nachbar Grundstueck gebrannt und sofort geloescht). Wenn der Boden erst einmal verbrannt ist, sollte das Feuer nicht mehr darueber hinaus gelangen. Man denkt hier natuerlich positiv!

Schon Tage vorher wurden Wetter, Luftfeuchtigkeit, Windstaerke und -richtung genauestens beobachtet. Das Feuer wird dann Schritt fuer Schritt mit dem Wind gelegt und nach und nach geloescht, so das nie ein zu grosser Teil des Grundstuecks (250 acres - Ihr koennt das gerne selber umrechnen) in Flammen steht.

Brandstifter! In der "Fackel" befindet sich ein Gemisch aus Benzin und Diesel.


Hier die Loeschung - Wasserkanister auf dem Ruecken.
Um das ganze effizienter zu machen, wird aus dem Jeep raus gezuentelt...





Wagemutig haenge ich mich aus dem Auto, um die Flammen zu fotografieren.

So sieht's dann hinter uns aus. Ganz schoen heiss neben mir! Und ueberall knistert es.

Hilfe!


Das Feuer "rast" aufs Haus zu. Natuerlich wurde hier auch erst eine Brennlinie gelegt.


so sieht's danach aus...


Auch wenn das jetzt ganz schlimm klingt, der 1. Teil der Ranch wurde Anfang Februar den Flammen uebergeben und jetzt 5 Wochen spaeter ist schon fast alles wieder gruen und die einzigen Spuren sind ein paar angekokelte Buesche!




Friday, March 07, 2008

Colorado

Mitte Februar waren wir fuer ein langes Wochenende (wir hatten den tollen Feiertag "President's Day"-nicht jeder darf sich gluecklich schaetzen und den Tag freinehmen) in Colorado beim snowboarden. Fuer mich ist es eine ganz neue Erfahrung in den Skiurlaub zu fliegen! In Muenchen steht man halt um 7 Uhr auf und ist (idealerweise) 1.5 Stunden spaeter im Skigebiet. Oder man hat eine Freundin, deren Eltern ein Chalet in der Schweiz haben (hallo Kathrin!), und hat so einen Anfahrtsweg von 3,5 Stunden und einen kostenlosen Schlafplatz. Nicht so hier! Da schleppt man riesige Koffer mit dem ganzen Zeug, inklusive Boots, zum Flughafen - die Snowboards muessen ins Sperrgepaeck - und zahlt fast horrende Summen fuers Appartment und Skipass. Wir sind mit Lee - ein Freund vom Chris - und Christina gefahren bzw. geflogen. Christina ist aus Oesterreich, genauer Graz, und hat auch noch am gleichen Tag wie ich Geburstag. Frechheit! Die beiden haben eine 6-monatige Tochter und der Kurzurlaub war die laengste Trennung von ihr seit ihrer Geburt. In Denver angekommen mussten wir erstmal unseren Mietwagen abholen und von dort ging es 1,5 Stunden Fahrt ins Skigebiet "Copper Mountain". Wir sind um halb zwei in der frueh bei -18 Grad angekommen und wurden von einem riesigen Appartment (8 Leute haetten locker Platz) - und einem Jacuzzi in der Anlage - ueberrascht.


Gut ausgeruestet.
Saukalt wars. Bei -15 Grad und Schneesturm auf die Piste.


Dann kam die Sonne! Rumliegen auf der Piste.


Lee und Christina Jetzt ein bisschen sportlicher. Nathan.


Lee
Christina (nicht ich). Ich muss zugeben, ich hab's probiert, bin aber auf meinem Arm gelandet und hatte dann Schiss.HalfpipeFunpark


Das allertollste: Blick von unserer Terrasse. Wir waren wirklich direkt am Lift und hatten zudem noch Liftkarten fuer die "fast lane", sprich, wir durften uns immer vordraengeln.




Waldskifahren wurde zur neuen Lieblingsbeschaeftigung. Ganz schoen steil!
Aber wenn die anderen es koennen, muss ich auch durch (mehr rollend als fahrend)




Wir hatten wirklich super Schnee!