Mitte Februar waren wir fuer ein langes Wochenende (wir hatten den tollen Feiertag "President's Day"-nicht jeder darf sich gluecklich schaetzen und den Tag freinehmen) in Colorado beim snowboarden. Fuer mich ist es eine ganz neue Erfahrung in den Skiurlaub zu fliegen! In Muenchen steht man halt um 7 Uhr auf und ist (idealerweise) 1.5 Stunden spaeter im Skigebiet. Oder man hat eine Freundin, deren Eltern ein Chalet in der Schweiz haben (hallo Kathrin!), und hat so einen Anfahrtsweg von 3,5 Stunden und einen kostenlosen Schlafplatz. Nicht so hier! Da schleppt man riesige Koffer mit dem ganzen Zeug, inklusive Boots, zum Flughafen - die Snowboards muessen ins Sperrgepaeck - und zahlt fast horrende Summen fuers Appartment und Skipass. Wir sind mit Lee - ein Freund vom Chris - und Christina gefahren bzw. geflogen. Christina ist aus Oesterreich, genauer Graz, und hat auch noch am gleichen Tag wie ich Geburstag. Frechheit! Die beiden haben eine 6-monatige Tochter und der Kurzurlaub war die laengste Trennung von ihr seit ihrer Geburt. In Denver angekommen mussten wir erstmal unseren Mietwagen abholen und von dort ging es 1,5 Stunden Fahrt ins Skigebiet "Copper Mountain". Wir sind um halb zwei in der frueh bei -18 Grad angekommen und wurden von einem riesigen Appartment (8 Leute haetten locker Platz) - und einem Jacuzzi in der Anlage - ueberrascht.
Gut ausgeruestet.

Saukalt wars. Bei -15 Grad und Schneesturm auf die Piste.

Dann kam die Sonne! Rumliegen auf der Piste.

Lee und Christina

Jetzt ein bisschen sportlicher. Nathan.
Lee

Christina (nicht ich). Ich muss zugeben, ich hab's probiert, bin aber auf meinem Arm gelandet und hatte dann Schiss.

Halfpipe

Funpark


Das allertollste: Blick von unserer Terrasse. Wir waren wirklich direkt am Lift und hatten zudem noch Liftkarten fuer die "fast lane", sprich, wir durften uns immer vordraengeln.

Waldskifahren wurde zur neuen Lieblingsbeschaeftigung. Ganz schoen steil!

Aber wenn die anderen es koennen, muss ich auch durch (mehr rollend als fahrend)